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Deine Karte. Dein Anfang.

Team Jette

Ein Kichern. Ein Papierstern. Ein Lied, das zurücksingt.

Darin verstecken sich deine drei Hinweise. Die anderen drei entdeckt dein Teampartner mit Team Theo.

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Jette hält Dido bei sich, beide teilen einen ruhigen Moment.3 Hinweise auf deinem Weg
Dido, der kleine grüne Zahndrache mit einem sichtbaren Zahn, weißem Zahnzeichen auf dem Bauch und bunten Flügeln.

Ein kleiner Drache. Eine große gemeinsame Suche.

Ich bin Dido.
Schön, dass du da bist.

Eine Karte für dich. Eine für deinen Teampartner.
Hört erst auf euren Wegen. Kommt dann wieder zusammen.

Dido erst kennenlernen

0:33 Minuten

Text zur Aufnahme

Zum Mitlesen: die Textvorlage zur Aufnahme. Beim Singen können Wiederholungen und einzelne Laute abweichen.

Psst … ich bin Dido, der kleine Zahndrache! Ich wohne bei Theo auf dem Kissen. Einen Zahn habe ich schon, aber eine eigene Zahnbürste fehlt mir noch. Zum Glück sind meine Freunde da! Zusammen suchen wir die Teile, aus denen wir eine bauen können. Dabei erleben wir jede Menge Abenteuer. Und manche davon werden sogar zu Liedern! Wenn du magst, sing mit, mach mit oder hör einfach zu. Komm, ich zeig dir unsere Welt!

Oder direkt weiterhören – die Begrüßung ist freiwillig.

Dein Hörweg · 1 und 2

Erst lernen wir
Dido kennen.

Hör in deinem Tempo. Du musst nicht alles auf einmal entdecken.

Zum Kennenlernen · Abendgeschichte · 3:59

Der Kissenberg

3:59 Minuten

Text zur Aufnahme

Zum Mitlesen: die Textvorlage zur Aufnahme. Beim Singen können Wiederholungen und einzelne Laute abweichen.

Hallo. Ich bin Dido. Und ich muss gerade klettern. Ich bin ein kleiner grüner Zahndrache. Theos Kopfkissen ist für mich eine ganze Wiese. Ich wohne hier bei Theo. Wenn er hinsieht, liege ich still. Wenn es ruhig wird, erzähle ich dir von meinem Kissen. Theo liegt heute schief. Mitten in meiner Kissenwiese steht ein Berg. Also los. Linke Pfote. Rechte Pfote. Hochziehen. Nicht auf den Bauch purzeln. Wenn ich mich sehr anstrenge, schaut mein Zahn ein bisschen weiter heraus. Ich habe nämlich genau einen. Hier vorne. Und wenn es bei dir Risch Rasch macht, fällt mir mein Zahn wieder ein. Ich vergesse ihn nämlich manchmal. Du bist da. Ich bin da. Jetzt sind wir zwei. Irgendwann wächst mein zweiter. Dann möchte ich fliegen lernen wie mein Papa. Aber heute klettere ich erst einmal. Fast geschafft. Oben auf dem Kissenberg kann ich das ganze Kinderzimmer sehen. Theos Decke mit den Sternen. Den Bären neben dem Bett. Und unter der Tür einen dünnen Streifen Licht. Von dort kommt Wasserrauschen. Und ein Geräusch, das ich besonders mag. Risch. Rasch. Risch. Rasch. Plötzlich bewegt Theo den Kopf. Oh. Der Kissenberg wackelt. Ich rutsche los. Erst langsam. Dann schneller. Ffffft. Und plumps – lande ich genau neben Theos Ohr. Theo murmelt etwas und zieht die Decke bis an die Nase. Ich kuschle mich in meine kleine Kissenmulde. Das war ein großer Weg für einen so kleinen Drachen. Morgen zeige ich dir, was passiert, wenn die Sonne über mein Kissen läuft. Für heute bleibe ich hier. Ganz nah bei Theo.

Mit Dido auf den Kissenberg. Hier brauchst du noch keinen Hinweis zu suchen.

Zum Kennenlernen · Morgengeschichte · 3:03

Der Sonnenweg

3:03 Minuten

Text zur Aufnahme

Zum Mitlesen: die Textvorlage zur Aufnahme. Beim Singen können Wiederholungen und einzelne Laute abweichen.

Gestern Abend habe ich dir vom goldenen Weg über mein Kissen erzählt. Jetzt ist er da. Der goldene Weg. Jeden Morgen schiebt sich ein dünner Sonnenstreifen durch Theos Vorhang. Erst liegt er auf dem Boden. Dann klettert er am Bett hoch. Und irgendwann landet er direkt auf meinem Kissen. Heute trifft er meine linke Pfote. Warm. Ich stelle die rechte Pfote dazu. Auch warm. Dann wandert der Streifen weiter. Über meinen Bauch. Über mein Horn. Bis genau auf meine Nasenspitze. Ich muss niesen. Hatschi! Theo bewegt sich. Der Sonnenweg erreicht seine geschlossenen Augen. Theo kneift sie noch fester zu und dreht den Kopf weg. Die Sonne wandert einfach hinterher. Theo zieht die Decke hoch. Die Sonne wartet auf der Decke. Theo steckt einen Fuß heraus. Die Sonne setzt sich auf seine Zehen. Da muss Theo lachen. Nur ganz klein. Noch mit geschlossenen Augen. Dann schaut er zu mir. Natürlich liege ich still. Ich bin schließlich sein Kuscheldrache. Aber in meiner Nase kitzelt noch das Hatschi. Theo hebt mich hoch und stellt mich ans Fenster. Jetzt liegt der goldene Weg quer durch das ganze Zimmer. Ein Weg aus Licht, nur für diesen Morgen. Theo springt aus dem Bett. Im Flur klappert schon eine Tasse. Und morgen liegt der Weg bestimmt schon wieder woanders. Vielleicht liegt bei dir gerade auch irgendwo ein kleiner Sonnenfleck. Meiner bleibt noch einen Moment auf dem Kissen.

Der erste Morgen mit Dido. Eure Geheimnissuche beginnt gleich darunter.

Dein Hörweg · 3, 4 und 5

Jetzt warten deine
drei Geheimnisse.

Zwei Geschichten und ein Lied. Was entdeckst du darin?

Hinweis 1 · Abendgeschichte · 2:58

Das Lachen nebenan

2:58 Minuten

Text zur Aufnahme

Zum Mitlesen: die Textvorlage zur Aufnahme. Beim Singen können Wiederholungen und einzelne Laute abweichen.

Nebenan im Flur lacht jemand. Das vertraute Risch Rasch ist gerade still geworden. Da hüpft plötzlich ein anderes Geräusch durch die Wand. Erst nur einmal. Ha! Dann wird es still. Theo hebt den Kopf vom Kissen. Ich hebe meinen auch. Da kommt es wieder. Hihihihi. Das Lachen läuft durch die Wand. Es ist hell und schnell. Als würde ein kleiner Ball über den Boden hüpfen. Theo grinst. Ich grinse auch. Bei mir sieht man dabei meinen einen Zahn. Wir wissen gar nicht, worüber nebenan gelacht wird. Vielleicht ist ein Socken auf einem Kopf gelandet. Vielleicht hat jemand versucht, ernst zu schauen und es nicht geschafft. Vielleicht war es nur ein sehr lustiges Wort. Das Lachen kommt noch einmal. Jetzt lacht Theo mit. Nicht laut. Nur ein kleines Kichern in sein Kissen. Und dann passiert es mir auch. Hng-hng-hng. Mein Bauch wackelt. Meine Flügel zittern. Mein Zahn schaut noch weiter heraus. Theo drückt mich an seine Nase. Nebenan wird es ruhig. Bei uns auch. Aber das Lachen ist noch im Zimmer. Man kann es nicht sehen. Trotzdem fühlt sich die Luft ein bisschen leichter an. Theo schließt die Augen. Ich lege eine Pfote auf meinen wackelnden Bauch. Nur damit das letzte Kichern nicht verloren geht.

Hier versteckt sich dein erster Hinweis.

Hinweis 2 · Morgengeschichte · 2:16

Die Hand an der Tür

2:16 Minuten

Text zur Aufnahme

Zum Mitlesen: die Textvorlage zur Aufnahme. Beim Singen können Wiederholungen und einzelne Laute abweichen.

Hihihihi. Da ist das helle Lachen wieder. Diesmal kommt es direkt von der anderen Seite der Tür. Unter Theos Tür schiebt sich etwas Gelbes hindurch. Ganz langsam. Erst eine Ecke. Dann noch eine. Dann liegt ein kleiner Papierstern auf dem Boden. Theo ist noch im Bad. Ich sitze allein auf seinem Kissen. Die Tür geht einen Spalt auf. Theos große Schwester Jette steckt ihre Hand hindurch. Sie tastet über den Boden. Links. Rechts. Noch einmal links. Die Finger finden den Stern und schieben ihn ein Stück weiter ins Zimmer. Dann ist die Hand wieder weg. Die Tür fällt leise zu. Ich klettere vom Bett und laufe zum Stern. Er ist gelb und ein bisschen zerknittert. In der Mitte steht mit blauem Stift ein T. Mehr nicht. Theo kommt zurück. Seine Haare sind noch nass. Er entdeckt den Stern sofort. „Für mich?“ Hinter der Tür kichert Jette. Theo öffnet sie. Ich kann nur seine Füße sehen. Daneben stehen Jettes etwas größere Füße mit roten Punkten auf den Socken. Theo sagt Danke. Die roten Punkte laufen davon. Theo stellt den Stern auf seinen Nachttisch, direkt neben mich. Im Sonnenlicht leuchtet das Papier fast so hell wie mein gelber Bauch. Ich schaue zum T. Theo. Das weiß sogar ich. Auf der Rückseite ist noch ein winziger blauer Strich. Er kringelt sich wie ein kleiner Drachenschwanz. Ich lege meine Schwanzspitze daneben. Fast gleich.

Hier wartet dein zweiter Hinweis.

Hinweis 3 · Lied · 2:30

Emma-Echo

2:30 Minuten

Text zur Aufnahme

Zum Mitlesen: die Textvorlage zur Aufnahme. Beim Singen können Wiederholungen und einzelne Laute abweichen.

Dido, komm, wir spielen Echo! Ich sing vor und du singst nach! Emma-Echo! Emma-Echo! Hörst du mich? Hörst du mich? Sing es nach! Sing es nach! So wie ich! So wie ich! Flipsy grinst: „Jetzt hör mal zu, meinen Quatsch, den kannst auch du!“ Blubberdiblubb! Blubberdiblubb! Klingelingeling! Klingelingeling! Flipsy lacht: „Das klingt nach mir! Jetzt wohnt mein Quatsch auch noch bei dir!“ Emma-Echo! Emma-Echo! Hörst du mich? Hörst du mich? Sing es nach! Sing es nach! So wie ich! So wie ich! Ronny tippt sich auf den Bauch: „Emma, hör mal! Kannst du’s auch?“ Ich bin ein Pony! Ich bin ein Pony! Ein echtes Pony! Ein echtes Pony! Ronny strahlt: „Jetzt ist es klar! Emma sagt’s! Dann ist es wahr!“ Emma-Echo! Emma-Echo! Hörst du mich? Hörst du mich? Sing es nach! Sing es nach! So wie ich! So wie ich! Ich mag euch alle. Wir dich auch! Das war kein Echo! Doch! Ein schönes! Emma-Echo! Emma-Echo! Hörst du mich? Hörst du mich? Sing es nach! Sing es nach! So wie ich! So wie ich! Emma-Echo! Emma-Echo!

In diesem Lied klingt dein dritter Hinweis.

Team Theo + Team Jette

Kommt wieder zusammen.

Holt eure Karten. Findet gemeinsam alle 6 Geheimnisse.
Für jedes gefundene Geheimnis leuchtet ein Stern.

Gemeinsam Geheimnisse finden
Dein Teampartner ist gerade nicht da?

Du kannst mit einem Elternteil oder Geschwistern suchen. Ihr könnt auch gemeinsam den anderen Teamweg anhören. Ein zweites Gerät braucht ihr nicht.

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Mehr Dido, ganz unabhängig von der Mission. Ohne Antworten und ohne Freischalten.

5 Lieder zum Mitsingen

Ein Zahn, zwei Flügel!Lied · 2:10

2:10 Minuten

Text zur Aufnahme

Zum Mitlesen: die Textvorlage zur Aufnahme. Beim Singen können Wiederholungen und einzelne Laute abweichen.

Dido grinst: „Wie viele Zähne?“ „Hundert?“ „Quatsch! Genau ein Zahn!“ Ein Zahn, zwei Flügel – das bin ich! Ich wackel einmal nur für dich! Ich träum mich bis zur Wolke rauf. Und unten passt mein Kissen auf! Ich mach die kleinen Flügel breit. „Achtung!“, ruf ich. „Seid ihr bereit?“ Ein kleiner Hüpfer – plumps! Wie weich! Ich bleib noch hier im Kissenreich. Ein Zahn, zwei Flügel – das bin ich! Ich wackel einmal nur für dich! Ich träum mich bis zur Wolke rauf. Und unten passt mein Kissen auf! Im Spiegel blitzt mein weißer Zahn. Ich grins ihn breit und freundlich an. Ich winke. Doch er bleibt ganz still. Ob er wohl lieber grinsen will? Ein Zahn, zwei Flügel – das bin ich! Ich wackel einmal nur für dich! Ich träum mich bis zur Wolke rauf. Und unten passt mein Kissen auf! Mein Papa fliegt am Dach vorbei. Ich winke: „Ich wär gern dabei!“ Im Kopf flieg ich zum Mond hinaus. Der sieht wie runder Käse aus! Ein Zahn, zwei Flügel – das bin ich! Ich wackel einmal nur für dich! Ich träum mich bis zur Wolke rauf. Und unten passt mein Kissen auf! Dido grinst: „Noch einmal?“ „Jaaa!“
Emma-EchoLied · 2:30

2:30 Minuten

Text zur Aufnahme

Zum Mitlesen: die Textvorlage zur Aufnahme. Beim Singen können Wiederholungen und einzelne Laute abweichen.

Dido, komm, wir spielen Echo! Ich sing vor und du singst nach! Emma-Echo! Emma-Echo! Hörst du mich? Hörst du mich? Sing es nach! Sing es nach! So wie ich! So wie ich! Flipsy grinst: „Jetzt hör mal zu, meinen Quatsch, den kannst auch du!“ Blubberdiblubb! Blubberdiblubb! Klingelingeling! Klingelingeling! Flipsy lacht: „Das klingt nach mir! Jetzt wohnt mein Quatsch auch noch bei dir!“ Emma-Echo! Emma-Echo! Hörst du mich? Hörst du mich? Sing es nach! Sing es nach! So wie ich! So wie ich! Ronny tippt sich auf den Bauch: „Emma, hör mal! Kannst du’s auch?“ Ich bin ein Pony! Ich bin ein Pony! Ein echtes Pony! Ein echtes Pony! Ronny strahlt: „Jetzt ist es klar! Emma sagt’s! Dann ist es wahr!“ Emma-Echo! Emma-Echo! Hörst du mich? Hörst du mich? Sing es nach! Sing es nach! So wie ich! So wie ich! Ich mag euch alle. Wir dich auch! Das war kein Echo! Doch! Ein schönes! Emma-Echo! Emma-Echo! Hörst du mich? Hörst du mich? Sing es nach! Sing es nach! So wie ich! So wie ich! Emma-Echo! Emma-Echo!
Ich probier’s – Mama hilftLied · 2:12

2:12 Minuten

Text zur Aufnahme

Zum Mitlesen: die Textvorlage zur Aufnahme. Beim Singen können Wiederholungen und einzelne Laute abweichen.

Ich probier's! Mama hilft! Vorsingen: Der Hocker steht, ich kletter rauf. Die Ärmel kremple ich mir auf. Dido sieht die Bürste an. Vorsingen: „Zeigst du mir, was sie so kann?“ Vorsingen: Ich stell den Drachen neben mich. Vorsingen: „Da vorn im Spiegel bin ja ich!“ Vorsingen: „Mama, heute fang ich an!“ Antwort: „Und zum Schluss bin ich dann dran.“ Vorsingen: Ich probier's! Jetzt bin ich dran! Antwort: Ich bleib hier und schau dich an. Vorsingen: Vorne, hinten – hilfst du mir? Antwort: Risch und rasch, ich helfe dir. Gemeinsam: Du und ich, wir haben Zeit. Im Spiegel grinsen wir ganz breit! Vorsingen: Vorne kann ich's prima sehen, hinten bleibt mein Arm kurz stehen. Ich reich die Bürste Mama hin. Im Spiegel seh ich Mund und Kinn. Sie macht noch weiter, ruhig und sacht, auch da, wo ich's schon selbst gemacht. Ich lern das noch. Sie hilft dabei. Vorsingen: „Und ich schau zu – jetzt sind wir drei!“ Vorsingen: Ich probier's! Jetzt bin ich dran! Antwort: Ich bleib hier und schau dich an. Vorsingen: Vorne, hinten – hilfst du mir? Antwort: Risch und rasch, ich helfe dir. Gemeinsam: Du und ich, wir haben Zeit. Im Spiegel grinsen wir ganz breit! Vorsingen: Die Bürste steht im Becher drin. Ein Handtuch trocknet Mund und Kinn. Sie zwinkert. Ich zwinkre zurück. Ich lern das alles Stück für Stück. Vorsingen: „Risch und rasch, das klingt so schön!“ Vorsingen: „Komm, wir können spielen gehn!“
Risch Rasch – der Drachenzahn-TanzLied · 2:27

2:27 Minuten

Text zur Aufnahme

Zum Mitlesen: die Textvorlage zur Aufnahme. Beim Singen können Wiederholungen und einzelne Laute abweichen.

Risch und rasch, Dido ist da! Deine Bürste? Wunderbar! Mund auf. Kopf ruhig. Jetzt geht’s los! Mein Zahn ist klein, die Freude groß! Risch und rasch und risch und rasch, Dido macht heut Drachenquatsch! Risch und rasch, du und ich, Dido singt sein Lied für dich! Ein Schaumbart wächst dir am Gesicht. Huch! Dieser Bart, der piekst ja nicht! Die Bürste putzt ganz ruhig und sacht. Ich hab Musik für dich gemacht! Bürste raus! Zeig mir die Zähne! Risch, rasch – Ruu! Risch, rasch – Ruu! Bürste wieder rein! Risch und rasch und risch und rasch, Dido macht heut Drachenquatsch! Risch und rasch, du und ich, Dido singt sein Lied für dich! Eltern-Duett: Du hast geputzt, jetzt helf ich dir. Deine Bürste kommt zu mir. Ich putz noch nach, ganz ruhig und sacht. Dido hat uns Musik gemacht! Risch und rasch und risch und rasch, Dido macht heut Drachenquatsch! Risch und rasch, du und ich, Dido singt sein Lied für dich! Bürste raus! Jetzt grins mich an! Risch, rasch – Ruu! Risch, rasch – Ruu! Dido grinst. Und du?

Mit Mitmachstellen: „Bürste raus“, Ruu und wieder hinein. Gemeinsam mit einem Erwachsenen hören. Kein Zahnputz-Timer.

Im Traum flieg ich schonLied · 2:08

2:08 Minuten

Text zur Aufnahme

Zum Mitlesen: die Textvorlage zur Aufnahme. Beim Singen können Wiederholungen und einzelne Laute abweichen.

Deine Hand liegt auf meiner Pfote, auf dem Kissen wird es still. Nebenan steht unsre Kiste, die bis morgen warten will. Blauer Griff und weiche Borsten, schlafen unter einem Blatt. Ich kuschle mich ein bisschen näher, weil mein Traum schon Flügel hat. Im Traum flieg ich schon, ganz leicht durch die Nacht. Der Mond schaut zum Fenster, ein Stern ist noch wach. Ich fliege und schwebe, so hoch und so weit. Dann lande ich bei dir – wir haben noch Zeit. Unter mir sind lauter Dächer, jedes sieht wie Spielzeug aus. Eine Wolke hat ein Bäuchlein, wie der Ronny hier zu Haus. Auf dem Schornstein sitzt ein Vogel. „Hallo, Dido!“, piepst er leis. Und ich ziehe eine Runde, einen großen Drachenkreis. Im Traum flieg ich schon, ganz leicht durch die Nacht. Der Mond schaut zum Fenster, ein Stern ist noch wach. Ich fliege und schwebe, so hoch und so weit. Dann lande ich bei dir – wir haben noch Zeit. Meine Pfote unter deiner Hand, dein Kissen unter mir. Die Flügel ruhen, Theo schläft. Ich träume weiter hier.

6 Geschichten für Morgen & Abend

Der KissenbergAbendgeschichte · 3:59

3:59 Minuten

Text zur Aufnahme

Zum Mitlesen: die Textvorlage zur Aufnahme. Beim Singen können Wiederholungen und einzelne Laute abweichen.

Hallo. Ich bin Dido. Und ich muss gerade klettern. Ich bin ein kleiner grüner Zahndrache. Theos Kopfkissen ist für mich eine ganze Wiese. Ich wohne hier bei Theo. Wenn er hinsieht, liege ich still. Wenn es ruhig wird, erzähle ich dir von meinem Kissen. Theo liegt heute schief. Mitten in meiner Kissenwiese steht ein Berg. Also los. Linke Pfote. Rechte Pfote. Hochziehen. Nicht auf den Bauch purzeln. Wenn ich mich sehr anstrenge, schaut mein Zahn ein bisschen weiter heraus. Ich habe nämlich genau einen. Hier vorne. Und wenn es bei dir Risch Rasch macht, fällt mir mein Zahn wieder ein. Ich vergesse ihn nämlich manchmal. Du bist da. Ich bin da. Jetzt sind wir zwei. Irgendwann wächst mein zweiter. Dann möchte ich fliegen lernen wie mein Papa. Aber heute klettere ich erst einmal. Fast geschafft. Oben auf dem Kissenberg kann ich das ganze Kinderzimmer sehen. Theos Decke mit den Sternen. Den Bären neben dem Bett. Und unter der Tür einen dünnen Streifen Licht. Von dort kommt Wasserrauschen. Und ein Geräusch, das ich besonders mag. Risch. Rasch. Risch. Rasch. Plötzlich bewegt Theo den Kopf. Oh. Der Kissenberg wackelt. Ich rutsche los. Erst langsam. Dann schneller. Ffffft. Und plumps – lande ich genau neben Theos Ohr. Theo murmelt etwas und zieht die Decke bis an die Nase. Ich kuschle mich in meine kleine Kissenmulde. Das war ein großer Weg für einen so kleinen Drachen. Morgen zeige ich dir, was passiert, wenn die Sonne über mein Kissen läuft. Für heute bleibe ich hier. Ganz nah bei Theo.
Der SonnenwegMorgengeschichte · 3:03

3:03 Minuten

Text zur Aufnahme

Zum Mitlesen: die Textvorlage zur Aufnahme. Beim Singen können Wiederholungen und einzelne Laute abweichen.

Gestern Abend habe ich dir vom goldenen Weg über mein Kissen erzählt. Jetzt ist er da. Der goldene Weg. Jeden Morgen schiebt sich ein dünner Sonnenstreifen durch Theos Vorhang. Erst liegt er auf dem Boden. Dann klettert er am Bett hoch. Und irgendwann landet er direkt auf meinem Kissen. Heute trifft er meine linke Pfote. Warm. Ich stelle die rechte Pfote dazu. Auch warm. Dann wandert der Streifen weiter. Über meinen Bauch. Über mein Horn. Bis genau auf meine Nasenspitze. Ich muss niesen. Hatschi! Theo bewegt sich. Der Sonnenweg erreicht seine geschlossenen Augen. Theo kneift sie noch fester zu und dreht den Kopf weg. Die Sonne wandert einfach hinterher. Theo zieht die Decke hoch. Die Sonne wartet auf der Decke. Theo steckt einen Fuß heraus. Die Sonne setzt sich auf seine Zehen. Da muss Theo lachen. Nur ganz klein. Noch mit geschlossenen Augen. Dann schaut er zu mir. Natürlich liege ich still. Ich bin schließlich sein Kuscheldrache. Aber in meiner Nase kitzelt noch das Hatschi. Theo hebt mich hoch und stellt mich ans Fenster. Jetzt liegt der goldene Weg quer durch das ganze Zimmer. Ein Weg aus Licht, nur für diesen Morgen. Theo springt aus dem Bett. Im Flur klappert schon eine Tasse. Und morgen liegt der Weg bestimmt schon wieder woanders. Vielleicht liegt bei dir gerade auch irgendwo ein kleiner Sonnenfleck. Meiner bleibt noch einen Moment auf dem Kissen.
Das Lachen nebenanAbendgeschichte · 2:58

2:58 Minuten

Text zur Aufnahme

Zum Mitlesen: die Textvorlage zur Aufnahme. Beim Singen können Wiederholungen und einzelne Laute abweichen.

Nebenan im Flur lacht jemand. Das vertraute Risch Rasch ist gerade still geworden. Da hüpft plötzlich ein anderes Geräusch durch die Wand. Erst nur einmal. Ha! Dann wird es still. Theo hebt den Kopf vom Kissen. Ich hebe meinen auch. Da kommt es wieder. Hihihihi. Das Lachen läuft durch die Wand. Es ist hell und schnell. Als würde ein kleiner Ball über den Boden hüpfen. Theo grinst. Ich grinse auch. Bei mir sieht man dabei meinen einen Zahn. Wir wissen gar nicht, worüber nebenan gelacht wird. Vielleicht ist ein Socken auf einem Kopf gelandet. Vielleicht hat jemand versucht, ernst zu schauen und es nicht geschafft. Vielleicht war es nur ein sehr lustiges Wort. Das Lachen kommt noch einmal. Jetzt lacht Theo mit. Nicht laut. Nur ein kleines Kichern in sein Kissen. Und dann passiert es mir auch. Hng-hng-hng. Mein Bauch wackelt. Meine Flügel zittern. Mein Zahn schaut noch weiter heraus. Theo drückt mich an seine Nase. Nebenan wird es ruhig. Bei uns auch. Aber das Lachen ist noch im Zimmer. Man kann es nicht sehen. Trotzdem fühlt sich die Luft ein bisschen leichter an. Theo schließt die Augen. Ich lege eine Pfote auf meinen wackelnden Bauch. Nur damit das letzte Kichern nicht verloren geht.
Die Hand an der TürMorgengeschichte · 2:16

2:16 Minuten

Text zur Aufnahme

Zum Mitlesen: die Textvorlage zur Aufnahme. Beim Singen können Wiederholungen und einzelne Laute abweichen.

Hihihihi. Da ist das helle Lachen wieder. Diesmal kommt es direkt von der anderen Seite der Tür. Unter Theos Tür schiebt sich etwas Gelbes hindurch. Ganz langsam. Erst eine Ecke. Dann noch eine. Dann liegt ein kleiner Papierstern auf dem Boden. Theo ist noch im Bad. Ich sitze allein auf seinem Kissen. Die Tür geht einen Spalt auf. Theos große Schwester Jette steckt ihre Hand hindurch. Sie tastet über den Boden. Links. Rechts. Noch einmal links. Die Finger finden den Stern und schieben ihn ein Stück weiter ins Zimmer. Dann ist die Hand wieder weg. Die Tür fällt leise zu. Ich klettere vom Bett und laufe zum Stern. Er ist gelb und ein bisschen zerknittert. In der Mitte steht mit blauem Stift ein T. Mehr nicht. Theo kommt zurück. Seine Haare sind noch nass. Er entdeckt den Stern sofort. „Für mich?“ Hinter der Tür kichert Jette. Theo öffnet sie. Ich kann nur seine Füße sehen. Daneben stehen Jettes etwas größere Füße mit roten Punkten auf den Socken. Theo sagt Danke. Die roten Punkte laufen davon. Theo stellt den Stern auf seinen Nachttisch, direkt neben mich. Im Sonnenlicht leuchtet das Papier fast so hell wie mein gelber Bauch. Ich schaue zum T. Theo. Das weiß sogar ich. Auf der Rückseite ist noch ein winziger blauer Strich. Er kringelt sich wie ein kleiner Drachenschwanz. Ich lege meine Schwanzspitze daneben. Fast gleich.
Der Wind im VorhangAbendgeschichte · 3:08

3:08 Minuten

Text zur Aufnahme

Zum Mitlesen: die Textvorlage zur Aufnahme. Beim Singen können Wiederholungen und einzelne Laute abweichen.

Das Fenster steht einen Spalt offen. Draußen rauschen die Bäume. Drinnen hebt sich der Vorhang. Hoch. Runter. Hoch. Runter. Ich sitze auf der Fensterbank und sehe zu. Beim nächsten Windstoß streift der Vorhang über meinen Rücken. Der Stoff nimmt meine Flügel mit und zieht sie auseinander. Risch. Rasch. Das Geräusch kenne ich. Heute kommt es nicht aus dem Flur, sondern vom Vorhang. Für einen Augenblick fühlt es sich an, als würde mich etwas tragen. Ich stelle mich auf die Zehenspitzen. Der Vorhang hebt sich wieder. Diesmal springe ich. Nur ein winziges bisschen. Meine Füße verlassen die Fensterbank. Der Wind drückt gegen meinen Bauch. Dann sinkt der Vorhang herunter und setzt mich genau dort wieder ab, wo ich gestanden habe. Theo kommt ans Fenster und macht es zu. Das Rauschen wird leiser. Der Vorhang hängt still. Theo nimmt mich von der Fensterbank. „Nicht rausfallen“, sagt er. Keine Sorge. Ich wollte nicht raus. Ich wollte nur wissen, wie sich der Wind unter meinen Flügeln anfühlt. Jetzt weiß ich es ein kleines bisschen. Im Bett lege ich mich auf den Rücken und strecke beide Flügel aus. Sie sind noch dieselben wie vorher. Aber sie haben den Wind kennengelernt. Vielleicht hast du auch schon einmal Wind gehört, obwohl du ihn nicht sehen konntest.
Das Blatt im ZimmerMorgengeschichte · 2:05

2:05 Minuten

Text zur Aufnahme

Zum Mitlesen: die Textvorlage zur Aufnahme. Beim Singen können Wiederholungen und einzelne Laute abweichen.

Der Wind hat den Vorhang wieder losgelassen. Aber er hat etwas dagelassen. Auf Theos Teppich liegt ein Blatt. Rot am Rand. Gelb in der Mitte. Der Stiel zeigt unter das Bett. Es ist an Theos Schuh hereingereist. Theo hebt es auf und legt es auf die Fensterbank. Dann geht er frühstücken. Ich klettere daneben. Das Blatt ist größer als mein Bauch und dünn wie Papier. Überall laufen dunkle Linien hindurch. Eine dicke in der Mitte. Viele kleine daneben. Für Theo sind es Blattadern. Für mich sehen sie aus wie Wege auf einer Karte. Ich fahre mit einer Pfote darüber. Vom Stiel bis zur roten Ecke. Von der roten Ecke bis zur gelben Mitte. Dann fällt Sonnenlicht durch das Blatt. Plötzlich leuchtet mein ganzer Bauch orange. Ich drehe mich nach links. Jetzt ist mein Arm rot. Nach rechts. Jetzt ist mein Schwanz gelb. Da höre ich Theo im Flur. Ich springe zurück aufs Kissen und liege still. Theo kommt herein. Er hält das Blatt gegen das Fenster und staunt über dieselben Farben. Dann stellt er es in einen Becher auf den Nachttisch. Der Wind hat uns keine Fahrt mitgebracht. Nur ein kleines Stück Herbst, das von innen leuchtet.